Aus meinem Archiv: Braucht der Islam eine sexuelle Revolution?

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen

Ich schreibe gerade über die Aktivitäten von Seyran Ates, da hab ich mich an einen Artikel aus den Anfangszeiten meiner Bloggerei erinnert, der von ihrem Buch „Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ angeregt wurde. Also kopiere ich den mit kleinen Änderungen hier hinein.

Ganz unten gibt es dann noch einen Buchtipp zu einem Buch, das erst 2013 erschienen ist, sonst hätte ich schon beim Erstellen dieses Artikels darauf hingewiesen!

Im Original vom 20. Oktober 2009:

Bismillah

Mal was anderes….kann ja nicht jeden Tag über Kriege schreiben, Revolutionen sind ja auch was Feines…wiki sagt dazu:

Eine „Revolution“ bezeichnet in der Soziologie sowie umgangssprachlich einen radikalen und meist, jedoch nicht immer gewalttätigen sozialen Wandel (Umsturz) der bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Eine Revolution wird entweder von einer organisierten, möglicherweise geheimen, Gruppierung von Neuerern (vgl. Avantgarde, Elite) getragen und findet die Unterstützung größerer Bevölkerungsteile, oder sie ist von vornherein eine Massenbewegung.

Also, sie werden noch differenzierter bei wiki, aber es passt gerade so gut, dass es „meist gewalttätig“ zugeht in Revolutionen. Denn gewalttätig kommt es mir schon vor, wenn es ein Fortschritt sein soll, dass Frauen sich zum Vergnügen der Männer entblößen.

Aber gut, ich will´s genauer wissen und schau mal, was eigentlich mal mit diesem Begriff gemeint war (habs heute mit wiki):

Der Ausdruck Sexuelle Revolution, und deren Aussagen, geht auf Wilhelm Reichs 1945 veröffentlichtes Werk The Sexual Revolution (deutsch 1966, erstmals jedoch 1936 unter dem Titel Die Sexualität im Kulturkampf) mit gleichem Namen zurück. Dreißig Jahre nach Magnus Hirschfeld (Arzt), Otto Gross (Arzt) und Karl Kraus (Satiriker, Sittlichkeit und Kriminalität) kritisierte Wilhelm Reich darin die aus seiner Sicht bigotte und verlogene Sexualmoral seiner Zeit. Nach Reichs Auffassung bringe Doppelmoral und Unterdrückung der vitalen sexuellen Triebe Persönlichkeitsdeformationen mit sich und führe so zu Aggression und Frustration, welche verdrängt würden und sich oft in Lust an Herrschaft und Hierarchie ein Ventil schaffen müssten.

Also, da kann ich glatt zustimmen: sexuelle Triebe zu unterdrücken ist ungesund, Gott hat sie uns ja nicht mitgegeben, damit wir sie nicht leben. Und Doppelmoral – klar, das soll nicht sein. Aber gehen Moral und sexuelle Unterdrückung denn Hand in Hand?

Heißt eine erfüllte Sexualität, dass man diese in die Öffentlichkeit tragen muss? Heißt sexuelle Freiheit, dass man nicht monogam leben kann?

Ich bin mit der hiesigen „sexuellen Revolution“ aufgewachsen. Und-was hat es uns gebracht? Sicher war die „Pille“ ein Fortschritt, was die Familienplanung betrifft (und die ist im Islam übrigens nicht verboten). Aber sonst? Was entfesselt wurde ist ein Riesenkommerz, „Sex sells“. Na toll. Und das heute in den Medien sich jede und jeder lächerlich machen darf. Das haben wir bestimmt gebraucht.

Komisch nur, dass die einfachsten Dinge anscheinend in 40 Jahren sexueller Revolution nicht gelernt wurden:

Männer und Reden? Das scheint im Alltag nicht immer einfach. Doch dass Kommunikation Basis für guten Sex ist, sehen auch die befragten Männer in der Studie. So finden 66 Prozent „sexuelle Wünsche einfach zu formulieren“ wichtig für eine gut laufende Beziehung in Bezug auf Sex. Und sogar 86 Prozent geben an, dass es gut tut, sexuelle Wünsche mitzuteilen, 75 Prozent empfinden solche Gespräche als Vertrauensbeweis. Doch obwohl Männer die offene Kommunikation eines partnerschaftlichen Vertrauensverhältnisses als Grundlage für guten Sex ansehen, hapert es bei der Umsetzung: 62 Prozent der Männer geben an, nicht immer mit ihrer Partnerin offen über ihre Wünsche zu sprechen, 10 Prozent sagen sogar, dass sie gerne würden, sich aber nicht trauen. Dr. Eva Wlodarek, Psychologin und „female affairs“-Expertin, betont offene Kommunikation sei das A und O für eine gute Sexualität. „Dazu gehört auch, dass man dem Partner die eigenen Vorlieben mitteilt und für seine Wünsche aufgeschlossen ist. Fehlt dieser Austausch, kann das leicht zu Frustrationen führen.“(hier funktioniert leider die Quelle nicht mehr)

Ich geb zu, das ist eine Binsenweisheit-aber eben: wenn die angebliche sexuelle Befreiung den Menschen nicht mal die einfachsten Notwendigkeiten in Sachen Sexualität beigebracht hat – wozu ist sie dann gut gewesen, außer zu o.g. Kommerz?

Jetzt behaupte ich mal, ohne Zahlen zu kennen, dass diese Probleme bei Muslimen wie bei Nichtmuslimen auftreten. Und bei praktizierenden und nicht praktizierenden Muslimen. Denn der Islam steht einer zufriedenen sexuellen Beziehung der Ehepartner nicht im Weg. Genau: der Ehepartner. Denn Sexualität ist im Islam mit Verbindlichkeit und Verantwortung verbunden. Und, guck an: das macht eine befriedigende Sexualität aus:

Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung, die belegen würde, dass die Sexualität von Paaren im Laufe der Jahre langweilig werden muss. Das Begehren wird seltener – na und? Ist das schlimm? Bei Paaren, die sich einander nahe fühlen, wird das körperliche Zusammensein dafür im Laufe der Zeit intensiver erlebt. Das Prickeln der Anfangszeit, als die Verliebtheit den Körper mit Hormonen überschüttete, lässt irgendwann nach. Stattdessen wird Erotik inniger und intensiver. Dies gilt aber nur für Paare, die tatsächlich auch in einer glücklichen Beziehung leben. Die fünf größten Irrtümer beim Thema Sex

Achwas? Wer hätte das gedacht, das Zufriedenheit mit dem Zusammenleben eine Grundlage für ein erfülltes Sexualleben ist und weder der Inhalt der Spielzeugkiste noch die Kenntnis des Kamasutra dabei eine Rolle spielt? Mal ehrlich: das wissen wir doch im Grunde alle. Nur kann man bei den Ansprüchen die in einem „sexuell befreiten“ Land suggeriert werden, leicht in Stress geraten, sei es als Mann oder Frau, sei es was die eigene „Leistungsfähigkeit“ angeht, oder die Optik. Hat man sich früher – also ich meine damals in den verklemmten Zeiten – sich um jedes Röllchen solche Gedanken gemacht? Wie sehr haben die Essstörungen und Körperkult zugenommen, seit wir doch alle so frei sind? Mal abgesehen davon, dass die Kindheit heute extrem verkürzt ist: schminken sich doch schon 8jährige und ziehen sich „sexy“ an und mit 13 noch Jungfrau? Da wird man schnell zum „späten Mädchen“.

Gucken wir doch nochmal bei der o.g. Quelle, was für eine zufriedenstellende Sexualität am wichtigsten ist:

Flauen die Gefühle in der Partnerschaft ab, so gibt es nur einen Erfolg versprechenden Weg, dem zu begegnen: Die Partner müssen ihre Zufriedenheit miteinander verbessern.
Unzufriedenheit kann zum Beispiel entstehen, wenn in einer Partnerschaft die Hausarbeit unfair verteilt ist. Wissenschaftliche Studien belegen: In Ehen, in denen die Frau den Eindruck hat, dass sein Anteil an der Hausarbeit zu gering ist, berichten sowohl sie als auch er, dass ihre Sexualität weniger befriedigend ist. Umgekehrt gilt: Hat die Frau den Eindruck, dass der Mann seinen Anteil leistet, dann sind beide mit ihrem Sexualleben zufriedener. Das Gleiche gilt für eine unfaire Machtverteilung in der Partnerschaft. Hat der Mann ausschließlich das Sagen, erlahmt die Sexualität eines Paares. Männer wie Frauen profitieren von der Gleichberichtigung der Geschlechter. Schon vor 100 Jahren kritisierte der berühmte Österreicher Alfred Adler die Dominanz der Männer in den Beziehungen. Schon damals sagte er voraus, dass eine ausgewogene Machtbalance der Zufriedenheit in Beziehungen zugute kommen und den Sex beflügeln werde.

Also-ich wage mal zu behaupten, dass da die Wurzel, des evtl. vorhandenen Übels liegt: Die Partner sind sich nicht einig, wie ihr ganz alltägliches Zusammenleben gestaltet werden soll. Und dazu behaupte ich, dass das ein muslimisches, wie ein nicht-muslimisches Problem ist. Was Paare brauchen, ist Respekt voreinander und die Fähigkeit zu kommunizieren. Und dass sie sich frei machen von Rollenbildern, wie etwas „sein soll“. Es geht nur die Betroffenen an, wie sie ihre Arbeitsteilung im Haushalt gestalten. Nur sie können sich darüber einigen, wer wie wann was arbeitet oder studiert. Der absolute Vorteil den muslimische Frauen, bzw. Paare dabei haben ist, dass sie mit gutem Gewissen „nur“ Hausfrau und Mutter sein dürfen, wenn sie das möchten. Weil nämlich diese Tätigkeit im Islam als so wertvoll betrachtet wird, wie sie ist und nicht als niedere Tätigkeit.

Aber in Fragen der Partnerschaftlichkeit können Muslime ganz sicher dazulernen. Weil nämlich in den überwiegend islamischen Ländern so allerlei Traditionen im Weg stehen, die mit dem Islam erstmal gar nichts zu tun haben. Das fällt aber jetzt nicht in den Bereich „sexuelle Revolution“

Ansonsten: Muslime tun das, was Nichtmuslime auch tun. Sie erzählen nur nicht im Fernsehen darüber. Und sie sehen es als einen Wert an, eine dauerhafte und zufriedene Partnerschaft zu führen und haben nicht ständig das Gefühl, sie könnten was verpassen.

Ich rede hier übrigens von praktizierenden Muslimen. Sowas (Auszug aus dem Buch von Seyran Ates) ist hier nicht gemeint:

Als ich etwa fünfzehn war, verhinderte mein ältester Bruder, dass ich eine Hose bekam, die hinten einen Reißverschluss hatte (der letzte Schrei damals). Mir war sofort klar, dass es daran lag, dass mein Po dadurch zu sehr betont wurde. Aber niemand sprach das aus. Mein Bruder sagte nein, und meine Eltern gehorchten ihm. Sie fanden es gut, dass er auf die Ehre und Moral seiner Schwester achtete. Die deutschen Freundinnen meines Bruders trugen solche Hosen. Das war für ihn natürlich etwas anderes. Ich erinnere mich noch heute, wie sich damals die Scham einstellte, die mich lange begleiten sollte.
Die Scham darüber, ein Mädchen zu sein.

Wenn der Bruder hier so handelt, dann haben wir es in der Tat wieder mit Doppelmoral zu tun. Für Männer gelten nämlich die gleichen Regeln wie für Frauen, was den Umgang mit dem anderen Geschlecht angeht. Warum allerdings die Autorin daraus eine Scham, ein Mädchen zu sein ableitet, ist mir nicht nachvollziehbar. Die habe ich erworben, als man mir in meiner katholischen Kindheit gesagt hat, dass Mädchen schlechter sind als Jungs, weil Eva, die Verführerin, eine Frau war.

Nun ja. Ich kann das ganze Thema irgendwie nicht wirklich ernst nehmen. Hier wird mal wieder was aufgeblasen, um Geld damit zu verdienen. Meinetwegen, jeder muss ja wissen, was er kauft. Jedenfalls kann doch nicht der Maßstab sein, dass man, bzw. frau um so glücklicher ist, je mehr sie sich auszieht. Also vor Fremden natürlich. Und in allem anderen sind Muslime, wie gesagt, auch nicht anders als „normale“ Menschen.

Jetzt aber noch mal geguckt, was Muslime und der Quran, bzw. Prophet Muhammed, s., zum Thema sagen:

Hier was zum Thema Bildung, auch Sexualerziehung:

Und wie viele Bücher lesen Muslimas, wenn sie gleichzeitig fünf Kinder groß ziehen müssen? In wie weit sind Muslime aufgeklärt und kennen Empfängnisverhütungsmethoden? Überhaupt, wie sieht es aus mit dem Thema Sexualität und der Kenntnis darüber? Waren einstmals Muslime nicht die weltweit “Aufgeklärtesten“, wenn man die Überlieferungen studiert? Wer geht heute noch auf die Fragen, Ängste, Vorstellungen und Fehlvorstellungen der muslimischen Jugend diesbezüglich ein? Und wer ermöglicht verheirateten Paaren ein erfülltes Sexualleben durch hinreichende Information, die über das “technische“ hinausgehen und auch Probleme lösen helfen? Und welche Möglichkeiten eröffnen wir der Jugend, den geeigneten Lebenspartner zu finden?Auszug aus: sind Türken dümmer?

Hat uns die „sexuelle Revolution“ einen Vorgeschmack auf das Paradies beschert, so wie es in einer erfüllten Beziehung der Fall sein sollte?:

Der Ehepartner ist im Islam der andersgeschlechtliche Partner, mit dem der Bund der Ehe eingegangen wird. Mit dem Ehepartner vollzieht der Mensch die Wiedervereinigung der beiden Hälften der einen Seele aus der Mann und Frau erschaffen sind.

Die eheliche Sexualität wird dementsprechend als Vorgeschmack auf das Paradies verstanden. Quelle

Eine muslimische Journalistin zum Thema:

„Für Muslime ist die Vorstellung, dass der menschliche Körper etwas hassenswertes sei, undenkbar. In den relevanten qur’anischen Versen wird implizit deutlich, dass der menschliche Körper als Teil der Schöpfung Allahs schön ist und nicht als etwas verachtenswertes zu verstecken sei. Aber gleichermaßen ist die Anbetung des­selben ein Anathema, da sie die Grundfesten unseres Glaubens verlässt. Es scheint mir so zu sein, dass die augenblicklichen Einstellungen zwischen diesen Extremen schwanken.“

Im gleichen Artikel sehr schön gesagt:

Eklatant für die Missverständnisse im Nachdenken über Sexualität im Rahmen muslimischer Lebenswelten ist die hitzig debattierte Frage nach dem Kopftuch. Der Islam wird in einer ganzheitlichen Welt der Bedeutungen gelebt und gedacht. Es ist heute augenscheinlich, dass die Mehrheit der jungen Kopftuch-tragenden Frauen dies nicht etwa tut, weil sie einer bestimmten Parteiung angehören wollen. Für viele europäische muslimische Frauen ist das „Problem Kopftuch“ eher ein Symbol für eine verdrängte Debatte um die Rolle der Frau und der Sexualität in der europäischen Gesellschaft. Das Kopftuch wird für diese Frauen zum Ausdruck der Selbstbestimmtheit der muslimischen Frau, die ihren Körper verhüllt, weil er ihr, nicht aber der Gesellschaft gehört. Hierher gehört wohl auch, dass viele Belehrungen über das Kopftuch von biederen Männern stammen, zu deren Selbstdefinition gehört, wie eine Frau eben für sie auszusehen hat. Die heutige Dominanz des Sexuellen in der Gesellschaft beschäftigt dabei nicht nur Muslime. Auf vielen Veranstaltungen mit Musliminnen zeigt sich, dass vor allem Männer über das Kopftuch plaudern wollen. Heute ist Sexualität zwar allgegenwärtig, ein offenes Gespräch über die Rolle von Sexualität aber genauso selten. Macht und Sexualität können in der westlichen und der islamischen Gesellschaft miss­braucht werden.

Der Gelehrte Al-Ghazali (1058-1111 n.Chr.):

„Die Gewährleistung der ehelichen Treue ist die Pflicht des Mannes. Wenn er ihre sexuellen Bedürfnisse nicht befriedigen kann, wird das ihre eheliche Treue gefährden.“

Eine Fatwa(islamisches Rechtsurteil) von Ayatollah Sistani zum Thema „Offenheit zwischen Mann und Frau“:

Es ist für Ehemann und Ehefrau gestattet, ihre Körper gegenseitig anzuschauen, draußen oder drinnen, einschließlich der Scham, wie es auch gestattet ist, jeden Teil des anderen Körpers gegenseitig mit jedem Teil des eigenen Körpers zu berühren, mit und ohne Begierde.

Zum Thema: „Zufriedenes Zusammenleben“ :

„Wenn ein Ehemann seine Frau schikaniert und sich ihr gegenüber ohne eigentlichen Grund gehässig oder boshaft verhält, ist es ihr gestattet, ihren Fall vor einen mardji´a zu bringen, der den Ehemann zwingen wird, mit ihr auf angenehme Art und Weise zu leben, wenn dies möglich ist, oder ihn in einer angemessenen Form rügen wird. Wenn dies nichts nützt, kann sie verlangen, von ihrem Ehemann geschieden zu werden. Sollte er ablehnen, sie zu scheiden, und es ist nicht möglich, ihn dazu zu zwingen, wird der mardji´a sie geschieden sprechen“ (Ebenfalls von Ayatollah Sistani)

Und von unserem geliebten Propheten, s., folgende Überlieferungen:

Prophet Muhammad (s.a.s.) berichtete:

„Der Erhabene und Allmächtige Gott ließ mich wissen: Wenn Ich (Gott) einem Gläubigen alles Gute der irdischen und jenseitigen Welt geben möchte, so schenke Ich ihm ein demütig Herz, einen Mund, der sich zum „Dhikr“ (Gotteslob) öffnet und jene Stärke und Kraft, die es ihm erleichtern, Leid und Unbilden des Lebens geduldig zu ertragen. Dazu eine Gattin, die ihn, wenn er sie ansieht, mit Freude erfüllt und sich als auch seine Habe während seiner Abwesenheit treu bewahrt.“

Jemand ging zum Gesandten Gottes (s.a.s.) und sagte:

„Ich habe eine Gattin, die mich, wenn ich heimkomme, willkommen heißt und mir, wenn ich das Haus verlasse, den Abschiedskuß schenkt. Sieht sie mich bedrückt oder bekümmert, sagt sie voller Mitgefühl:

Wenn Du unseres Unterhaltes wegen besorgt bist, so wisse, daß Gott sich um uns kümmern wird und uns nicht im Stich läßt. Machst du dir aber Gedanken über das Jenseits, so wisse, daß Gott dies auch diesbezüglich stärken und unterstützen wird.“

Prophet Muhammad (s.a.s.) antwortete:

„Gott hat „Beauftragte“ in dieser Welt. Deine Frau gehört zu diesen. Die Hälfte jener Belohnung, die ein Schahid (Märtyrer) zu erwarten hat, kommt einer solchen Frau zu.“

 

Prophet Muhammad (s.a.s.): „Dschihad einer Frau ist es ihren Mann gut zu behandeln.“

Ja, das soll reichen zum Thema. Auslösend für meine Motivation war natürlich das Buch von Seyran Ates. Dann war heute noch in der SZ etwas über die Forschungen einer türkischen Professorin zum Thema: Es ist nicht so, dass wir alle unterdrückt wären

Und mein Fazit: „Im Westen nichts Neues“

Hier der versprochene Buchtipp: 

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Liebesverschmelzung

Sexualität im Islam – Altersempfehlung: ab 16 Jahre

von Dr. Yavuz Özoguz

Wahre Erotik zwischen Ehepartnern ist heilig! Sie kann zu einer höheren Stufe der Erkenntnis und des Bewusstseins führen, wie es auch das rituelle Gebet kann. Und es ist kein Zufall, dass Mann und Frau im Islam altersmäßig erst dann zum rituellen Gebet verpflichtet sind, wenn auch ihre Sexualität heranreift.

Die Liebesverschmelzung ist auch eine Form des Gottesdienstes, die Spiegelbild einer viel tiefer gehenden seelischen Dimension ist.

Autor: Dr. Yavuz Özoguz
Format: DIN A5, Paperback
Seiten: 306
Ort, Jahr:  Bremen, 2013
ISBN 978-3-939416-76-0

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