Kirschen naschen in Burmahan

Heute habe ich an einem Ausflug nach Burmahan teilgenommen, das ist ein sehr ursprüngliches Dorf im Landkreis Manavgat. Dort gibt es viele Kirschbäume und Kirschen und Forellen essen war auch der Reisezweck. Ich bin gegen erstere allergisch und mag letztere nicht so gerne, aber mich locken ja immer Ausflugsziele abseits der sehr bekannten touristischen Pfade. Wobei ich gegen touristische Ziele auch nichts habe, aber ich freue mich auch immer über Gelegenheiten, mal etwas Anderes zu sehen.

Die Anreise war etwas abenteuerlich und staubig, unser Bus war etwas überfordert und für die Rückfahrt wurde dann auch Ersatz besorgt. Es ging durch wirklich wildromantische Landschaften über unbefestigte Serpentinen ins Dörfchen Burmahan – dort war die Kirschernte in vollem Gange und die meisten Bäume schon abgeerntet. Dann weiter zu einem Fischlokal, in dem es frische Forellen gab. Noch ein kleiner Gang durch den dazugehörigen Kirschgarten und dann vollbepackt (wer wollte) mit Kirschen wieder zurück. Hier sind meine Bilder vom heutigen Tag:

Hier könnt Ihr auf der Facebook-Seite von Ayhan Rüzgar, noch viel mehr Fotos von diesem Ausflug finden.

Das Fischrestaurant heißt BURMAHAN Yılmaz Alabalık Çiftliği ve RESTAURANT/MANAVGAT und so könnt Ihr es auch bei Google-maps finden.

Manavgat: Türkbeleni eröffnet

In Manavgat, unserer Kreisstadt, wurde der (oder das?) „Türkbeleni“ eröffnet, das ist eine große neue Parkanlage, oberhalb des künstlichen Wasserfalls, den alle Basarbesucher kennen.

Heute war ich spontan dort und bin mit einer Freundin dort oben eine ganze Weile herumgestrolcht. Wir haben lange noch nicht alle Wege und Möglichkeiten entdeckt, aber das war ja sicher nicht mein letzter Besuch dort. Es gibt viele kleine Cafes und Sitzecken, Spiel- und Kletteranlagen, Wasserspiele, Sportplätze, ein Freilufttheater, die Aussicht über Manavgat zum Meer und zu den Bergen ist atemberaubend. Eine kleine Moschee darf auch nicht fehlen, wenn die Gebetszeit gekommen ist. Man kann mit einer Art schrägem Aufzug hinauffahren, oder sogar mit dem Auto (Parkhaus vorhanden), wenn der Fussweg zu mühselig ist. Wenn erst die Bäumchen herangewachsen sind, wird es sicherlich auch angenehm schattige Plätzchen geben. Ich stelle mir vor, wie belebt es im heißen Sommer dort oben sein wird, vor allem Sonntags, wenn die türkischen Familien ihren Ausflug machen und es dort oben kühler sein wird als in der stickigen Stadt. Ich liebe es, sonntags in dieses Leben einzutauchen.

Ich hatte leider meine Kamera nicht dabei, darum gibt es nur Handybilder:

Das Eröffnungskonzert hab ich leider verpasst, das fand am 26.2. statt, bei Youtube gibt es Berichte dazu, z.B. hier. Eine Übersicht über all die tollen Anlagen zeigt auch dieser Film:
MANAVGAT TÜRKBELENİ BÜYÜLÜYOR

Herzliche Grüsse von der Bloggerin!

Ausflugstipp Antalya: Tahtalı Dağı bei Kemer, Antalya

Heute habe ich mit einer Gruppe einen Ausflug auf den Tahtalı unternehmen dürfen. Das ist ein Berg nahe Kemer bei Antalya. Erfahren hatte ich von dem Ausflug, als ich am Donnerstag das erste Mal ein Treffen des Güney Entegrasyon Manavgat besucht habe, das ist ein Verein der Ausländern in der Türkei, also hier in der Region hilft bei allen möglichen Angelegenheiten und der auch ein wöchentliches Cafe und andere Aktivitäten anbietet. Da wollte ich schon lange hin, aber es gibt immer Terminüberschneidungen mit meinem Türkischkurs und/oder mit meinem Fernstudium (dazu inschaAllah ein anderes Mal). Aber diese Woche hat es geklappt.

Umd 9 Uhr trafen wir uns in Manavgat und nach ca. 2 Stunden Fahrt hatten wir die Talstation der Seilbahn erreicht auf über 700 m Höhe erreicht. Die Bahn wurde übrigens von Schweizern erbaut, hab ich mir sagen lassen und die Kabinen fassen 80 Personen, echt riesig.

Die Fahrt nach oben auf über 2630 m dauert ca. 10 Minuten und wir mussten durch die Wolken durch, hatten dann aber oben eine tolle Fernsicht und hohen Schnee. Viel rumlaufen konnte man deshalb leider nicht.

Dank eines Gruppentarifs sind wir günstig davongekommen, sonst sind die Preise gesalzen.

Ich liebe Landschaften, in denen Meer und Berge zusammentreffen und das ist hier natürlich höchst spektakulär der Fall. Der Ausflug lohnt sich also.

Nach einem Abstecher in ein wildromantisch gelegenes, rustikales Fischrestaurant (Ulupinar Havuzbasi), in dem es frische Forellen gab, ging es wieder zurück nach Manavgat und obwohl wir uns nicht viel bewegt haben, waren wir doch kaputt, 🙂

Ja, das war ein Bericht aus meinem Rentnerdasein in der Türkei! Lässt sich aushalten.